Kimono

Art. Nr.: V7834584

Polypropylen-Vlies Einweg-Kimono

ab 71,87 €

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Traditionelles Gewand aus Japan

Beim Kimono handelt es sich um ein kaftanartiges, knöchellanges Kleidungsstück, das sowohl von Männern als auch Frauen getragen wird. Ursprünglich waren Kimonos von einer Größe und wurden durch Klemmen und Falten an den individuellen Körperbau angepasst. Heutzutage werden sie den verschiedenen Größen entsprechend hergestellt. Kimonos haben einen sehr einfachen Schnitt. Sie enthalten oftmals keine Taschen, Knöpfe oder Reißverschlüsse und werden daher mit einem Gürtel zusammengehalten. Sie werden von links nach rechts gebunden, nur bei Verstorbenen ist es anders herum. Zum Schutz vor Verschmutzung wird häufig ein Unterkimono getragen.

Unterschiedliche Einsatzzwecke

In Japan werden Kimonos für formelle sowie lockere Anlässe angezogen. Der Förmlichkeitsgrad unterscheidet sich nach Farbe, Stoff und Muster. Je mehr Familienwappen ein Kimono enthält, desto formeller die Gesellschaft. Seide gilt als formellster Stoff; Wolle, Leinen und Baumwolle dagegen sind für lässige Anlässe geeignet. Mittlerweile werden Kimonos auch aus Polyester hergestellt. Die Kimonos für Männer sind von Schnitt her alle gleich. Die Stoffe sind matt und bestehen aus dunklen Tönen wie schwarz, braun, dunkelblau und grün. Manche von ihnen weisen nur feine Muster auf. Bei Frauen dagegen gibt es viele bunte Varianten, die nicht nur nach Anlass sondern auch nach Alter unterschieden werden. Die formellste Variante für verheiratete Frauen ist ein schwarzer Kimono, der Kurotemesode, der nur unterhalb der Taille Muster aufweist. Er wird meist von Müttern zu Hochzeiten getragen. Der formellste Kimono für unverheiratete Frauen ist der Furisode. Er ist großflächig gemustert und hat 100 bis 110 cm lange Ärmel. Getragen wird er zu Volljährigkeitszeremonien oder zu Hochzeiten von Verwandten. Der farbige Hochzeitskimono der Braut, Uchikake, dagegen ist 30 bis 40 cm länger als die restlichen Kimonos und schleift somit über den Boden. Er ist überall mit glücksbringenden Symbolen verziert. Eine weitere Variante des traditionellen Hochzeitskimonos ist der Shiromuke. Die Robe ist komplett aus weißem Stoff und wird nur durch Glücksmotive wie Kraniche, Phönix etc. verziert. Die Länge des Shiromuke entspricht der des Uchikake. Dazu wird stets eine weiße Haube getragen. Der Tsukesage enthält hüftlange Ärmel und ein dezentes Muster, welches sich überwiegend unterhalb der Taille befindet. Er wird sowohl von verheirateten als auch ledigen Frauen getragen. Genauso verhält es sich mit dem Iromuji. Er ist komplett einfarbig und nur die Anzahl bzw. die Abwesenheit von Familienwappen weist auf den formellen Anlass hin. Die im Alltagsleben getragene Kimonos, Kamon genannt, enthalten überall kleine, sich wiederholende Muster. Des Weiteren gibt es noch einen Sommerkimono, den Yukata. Er unterscheidet sich bei Frauen und Männern anhand der Ärmelform. Der Yukata wird als einziger ohne Unterkimono getragen. Der Winterkimono Tazen bzw. Dotera ist mit Baumwolle wattiert. Als letztes gibt es noch den Mofulen, der zu Traueranlässen angezogen wird. Er ist komplett schwarz und enthält keinerlei Muster oder Verzierung.

Zubehör für Kimonos

Zu Kimonos gehört noch einiges an Zubehör. Der Obi ist ein scherpenartiger Gürtel, der zu jedem Kimono gehört und ebenfalls nach den formellen Graden unterschieden wird. Da er aber die Kimonos nicht allein zusammenhalten kann, dienen ihm verschiedene Bänder als Hilfe. Es gibt den Koshihimo, den Datoejime, den Magicbelt und den Waistbelt. Der Tasuki ist im Gegensatz zu den anderen ein einfacher Baumwollfaden und wird dazu benutzt mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, in dem er zum Beispiel die Ärmel hochbindet. Weitere Accessoires sind hölzerne Sandalen mit Zehnsteg (Geta) sowie knöchelhohe Socken mit abgetrennten Zehnbereich (Tabi). Ein Haori ist ein hüft- bis schenkelhohe Kimonobedeckung, die wie ein Jackett wirkt. Sie wird mit einer gefransten Befestigungsschnur, der Hari-himo, zusammengehalten.

Einsatzbereich: Schönheits- und Wellnessbereich

Kimonos werden mittlerweile auch gern in der Schönheitsindustrie verwendet. Der Einwegkimono ist atmungsaktiv und leicht. Er wird aus dem Stoff Polypropylen-Vlies hergestellt und in einzelne Tüten verpackt. Zusammengehalten wird der Einwegkimono von zwei Bindebändern und die eingearbeitete Tasche bietet Platz, um kleine Habseligkeiten mitzunehmen. Sie eignen sich hervorragend für Schwimm- und Saunagänge, kosmetische Behandlungen, beim Friseur und als Schminkumhang für Zuhause. Auch als Patientenumhang in Krankenhäusern finden sie mittlerweile Anwendung. Der Vorteil eines Einwegkimono ist: er ist leicht, sauber und einfach zu entsorgen.